
Tobi, Daniel und ich waren gestern im nebelverhangenen Harz unterwegs, um eine nette kleine Endurorunde zu fahren. Trotz Dauerregen starteten wir motiviert vom bekannten Parkplatz an der B4 in Bad Harzburg: Los ging es kurz hinter der Fußgängerbrücke über den „Winterberg Hangweg“ hinauf in Richtung „Louisenbank“ um kurz darauf über den unteren „Kaiserweg“ – auch den verblockten Abschnitt – und die Skipiste nach Torfhaus hinauf zu gelangen. (Wer es entspannter mag kann an der Kreuzung, an der der leicht verblockte Abschnitt endet, einfach nach rechts abbiegen um von dort zur Skipiste zu gelangen.).Von Torfhaus hält man sich grob in Richtung „Oderteich“, den man am schönsten über den „Märchenweg“ erreichen kann. Am Oderteich angekommen links halten und über die Brücke in Richtung „Oderbrück“ fahren. Von Oderbrück wählten wir die Variante über den Kaiserweg, dann rechts ab über die Trails durch den „Rote Bruch“ und schließlich hin zum „Dreieckigen Pfahl“. Von hier am „Brockenfeld“ vorbei über die „Hopfensäcke“, „Goetheweg“ oder „Kaiserweg“ in Richtung „Abbenstein“. Hier hat man die Wahl zwischen der klassischen Kaiserweg Abfahrt oder der Variante (nicht offiziell ausgeschildert) bis zum „Skidenkmal“. Der „Pionierweg“ bringt uns zur Staumauer des „Eckerstausees“, die wir überqueren um den kurzen Trail zur „Rangerhütte am Scharfenstein“ zu nehmen. Kaffee oder auch nicht! Dann gehts weiter zur „Stempelsbuche“ und über den „Heine-Weg“ hinaub zur Ilse und den Ilsefällen. Der Stieg neben der Ilse ist offiziell für Biker gesperrt, da die Absturzgefahr hier recht hoch ist und am WE der Konflikt mir Wanderern vorprogrammiert ist. Also selber entscheiden ob Trail oder Forstwegpiste ;) Unten angekommen gehts durch das „Große Sandtal“ hoch zur „Ernstburg“, von wo wir über den „Maitzenbach-Trail“ hinüber ins Eckertal gelangen. Von dort aus orientieren wir uns links (Molkenhaus ausgeschildert) und nehmen mit dem „Braunschweiger Weg“ noch ein nettes Steilstück über die Wiese mit. An der Kreuzung vor dem Molkenhaus endet die Tour mit dem letzten Trail der Runde, dem „Teufelsstieg“. Parkplatz. Einpacken. Abendessen!
Diese wirklich nette und abwechslungsreiche Trailtour hat (je nach Variante) rund 48km, 1080Hm und ist bei schneller Fahrweise in gut 3,5h zu schaffen. Entspannt und mit kurzen Pausen würde ich 4,5h einplanen. Viel Spaß beim Ausprobieren!